Revolut Fintech Startup erhält australische Lizenz: Details

Alan Tsen, Vorsitzender von FinTech Australia, gratulierte Revolut Limited zum Erhalt seiner australischen Lizenz für Finanzdienstleistungen (AFS), eine wichtige Notwendigkeit für Finanz- und Kreditinstrumente in Australien.

Revolut: Willkommen in Australien

Heute hat Herr Tsen einen Brief des Revolut-Teams über die neuesten Aktualisierungen seines Lizenzierungsprozesses veröffentlicht. Seit seiner Einführung in Australien hat Immediate Edge unter einer Ausnahmeregelung gearbeitet, die von der Australian Securities and Investments Commission (ASIC) gewährt wurde. Diese Ausnahme gilt bis zum 1. Juni 2020.

Um seine Präsenz in Australien auszubauen, verlagerte Revolut seine Geschäftstätigkeit auf die lokal registrierte Einheit Revolut Payments Australia Pty Ltd (oder Revolut Australia). Diese Firma hat kürzlich auch eine große ASIC-Lizenz erhalten.

Im Rahmen dieser Lizenz wird Revolut alle Dienstleistungen für australische Kunden „direkt aus Australien“ erbringen.

Australien war das erste Land, in dem Revolut außerhalb Europas präsent war. Es wurde im Juni 2019 in Australien im Beta-Modus mit drei Teams in Melbourne, Sydney und Perth gestartet.

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Marktführer im Fintech-Sektor

Revolut Limited wurde 2015 in London von dem britisch-russischen Unternehmer Nikolay Storonsky und dem ehemaligen Entwickler der Credit Suisse und der Deutschen Bank, Vlad Yatsenko, gegründet. Es bietet Bankdienstleistungen wie Bankeinlagen, Kreditkarten, Geldwechsel und Handelsinstrumente.

Es funktioniert auch mit Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC) und Bitcoin Cash (BCH) und unterstützt Toolkits für den Handel mit Kryptowährungen und Überweisungen.

Die letzte Finanzierungsrunde (Q1 2020), die von Technology Crossover Ventures geleitet wurde, verdreifachte die Revolut-Bewertung auf ca. 4,2 Mrd. GBP. Der nächste Rivale, die Digitalbank Monzo, wird mit 2 Mrd. GBP bewertet.

Revolut Limited erhielt seine erste EU-Lizenz in Litauen, doch 2019 leiteten die Behörden dieses postsowjetischen Staates eine Untersuchung gegen die Bank ein, da angeblich „Kreml-Verbindungen“ zu ihrem Gründer bestehen.